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Parisa und Jens Finke


Parisa und Jens Finke haben 2009 die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager bei der Kolping Akademie Köln abgeschlossen. Lesen Sie hier, warum sie sich für die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager entschieden haben, was sie ihnen beruflich gebracht hat, und welche Eindrücke sie gesammelt haben:


Der Gesundheitsmanager als Karrieresprungbrett


„Sechs Monate haben wir nach einer passenden Weiterbildung gesucht - schließlich hat uns der Gesundheitsmanager bei der Kolping-Akademie überzeugt.“


Jede Menge 24-Stunden-Dienste, immer mehr Verantwortung für das gleiche Gehalt, kaum mehr Zeit für eine adäquate Patientenbetreuung: Für einen Krankenpfleger und eine Fachkrankenschwester im Operationsdienst ist dies gelebter Alltag. Mit Anfang 30 wurde uns beiden klar, dass wir diesen Weg so nicht weitergehen wollten. Ende 2006 haben wir angefangen, uns nach beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten umzuschauen. Meine Frau und ich waren zum damaligen Zeitpunkt bereits im DRG-Management der Universitätsklinik Köln tätig und wollten im Gesundheitswesen bleiben. Also haben wir uns nach entsprechenden Weiterbildungen zum Gesundheitsmanager in Köln und Umgebung umgeschaut. Unser Ziel: Grundlagen für eine neue berufliche Herausforderung schaffen. Über langjährige Erfahrungen im medizinischen Bereich verfügten wir bereits, durch die Tätigkeit im DRG-Management hatten wir erste Einblicke in Prozesse des Medizincontrolling und somit die wirtschaftliche Seite eines Krankenhausbetriebes – was uns fehlte um weiterzukommen waren Managementkenntnisse. Für die Auswahl der Weiterbildung haben für uns viel Zeit gelassen – rund sechs Monate prüften wir den Weiterbildungsmarkt in und um Köln ganz genau. Wir haben uns im Internet informiert, die unterschiedlichen Anbieter verglichen, und schließlich hat uns die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager bei der Kolping-Akademie Köln überzeugt. Mit ausschlaggebend war die Informationsveranstaltung und das Gespräch mit der Weiterbildungsleiterin, Barbara Heikamp. Nach sechs Monaten haben wir bei der Kolping-Akademie Köln unterschrieben – und bis heute den Schritt nicht bereut.


„Weiterbildung ist kein Spaziergang, aber durchaus machbar und letztendlich eine echte Chance“


Natürlich war die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager kein Spaziergang – aber wir haben uns ja nach reiflicher Überlegung freiwillig für den Gesundheitsmanager bei der Kolping-Akademie Köln entschieden. Außerdem: Als gelernte OP-Fachkräfte sind wir 24-Stunden-Dienste gewohnt. Da kann uns so schnell nichts schrecken. Wir wussten, was auf uns zukommt. Für uns war die Weiterbildung eine Chance, beruflich weiterzukommen – und das Kalkül ging ja schließlich auf. Außerdem lief der Kurs in einem zeitlich überschaubaren Rahmen. Die Weiterbildung haben wir selbst finanziert. Das war für uns so in Ordnung, denn die Kosten halten sich durchaus im Rahmen und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Klar muss man sich vor der Entscheidung einige Fragen stellen: Kann ich das überhaupt leisten? Lassen sich Beruf und Weiterbildung unter einen Hut bringen? Ist das finanziell machbar? Wenn man diese Fragen für sich mit Ja beantwortet hat, gibt es eigentlich keine Ausrede mehr: Dann zählt nur noch der Wille.


„Die Atmosphäre im Kurs war hervorragend!“


Am ersten Tag hatten wir ein gespannt-mulmiges Gefühl: Wie sind die Dozenten und Mitschüler? Welche Erwartungen stellen die Dozenten der Kolping-Akademie Köln an uns? Doch wir waren schnell beruhigt: Die Atmosphäre zwischen Dozenten und Schülern und den Schülern untereinander war ganz hervorragend. Der Wissensstand war im Prinzip bei allen Kursteilnehmern gleich. Wir hatten alle Jobs im Gesundheitswesen aber kaum Kenntnisse im Gesundheitsmanagement - das war unsere verbindende Klammer. Wir waren alle zwischen 25 und 50 Jahre alt– da steht man mit beiden Beinen im Leben und hat keine Flausen mehr im Kopf. Jeder war konzentriert bei der Sache und ist auf seine Mitschüler eingegangen. „Dumme Fragen gibt es nicht“ – und so brauchte niemand Angst zu haben, wenn er etwas nicht verstanden hatte und nachfragen musste. Wir sprechen ja hier schließlich von Erwachsenenbildung! Wir hatten nie das Gefühlt wieder „die Schulbank drücken zu müssen“, sondern fühlten uns unter gleichgesinnten, engagierten Menschen mit ähnlichen Zielen und Vorstellungen sehr wohl. Im Sommer 2010 hatten wir ein kleines privat organisiertes „Ehemaligentreffen“ in Köln – und alle Kursteilnehmer sind gekommen! Zweieinhalb Jahre gemeinsames Arbeiten und Lernen schweißt schließlich zusammen. Was uns besonders gefreut hat: Unser Hauptfach-Dozent, Ramón von Ondarza, ist unserer Einladung ebenfalls gefolgt


„Die Dozenten für den Gesundheitsmanager sind kompetent, praxisorientiert und engagiert“


Die Dozenten an der Kolping-Akademie Köln sind kompetent und sehr engagiert – und zwar über das übliche und von uns erwartete Maß hinaus. Die Themen wurden sehr gut aufbereitet und präsentiert. Alle Dozenten kamen aus der Praxis, das heißt, es gab keine schulisch-verkopften Lerninhalte, vielmehr wurde Wissen wurde authentisch vermittelt – das machte die Weiterbildung wirklich einzigartig. Unsere Dozentin für „Gesundheitswissenschaft“, Prof. Dr. Roswitha Gembis-Nübel, hat es verstanden, ein eher theoretisch-trockenes Thema spannend zu gestalten: Die theoretischen Teile wurden durch eigene Erfahrung in aus der Berater- und Consultingbranche ergänzt – und damit wurde das Thema lebendig. Da wir ja auch aus der Praxis kamen, brachten wir natürlich unseren beruflichen Alltag auch mit in das Seminar – die Diskussionen, die sich daraus mit den Dozenten ergaben, wurden auf Augenhöhe geführt und waren für alle Beteiligten sehr anregend und weiterführend.
Für Fragen oder Problemstellungen aus dem eigenen beruflichen Umfeld nahmen sich die Dozenten der Kolping-Akademie Köln viel Zeit – auch außerhalb des Unterrichts. Ramón von Ondarza (Dozent) organisierte für uns sogar in seiner Freizeit einen Bildungsausflug zur Gießerei Siempelkamp in Krefeld. Dort erhielten wir einen echten Einblick in die tägliche Arbeit eines Gesundheitsmanagers im Bereich der Schwerindustrie. Ein Vortrag, in dem die Geschäftsführung die Notwenigkeit des Gesundheitsmanagement anhand von Zahlen erläuterte, rundete den Tag ab.


„Kommunikations- und Präsentationstrainings runden die Weiterbildung ab“


Sehr gut haben uns die Fächer Kommunikation und Präsentation gefallen. Hier erlangten wir Kompetenzen, die man nicht nur als Gesundheitsmanager sondern in jedem Job gut gebrauchen kann. In meiner jetzigen Position als Medical Coder halte ich gelegentlich Vorträge vor Kollegen und Diplom-Biologen, bin aber auch in Schulungen und Vortragsveranstaltungen für externe Kunden im Bereich Data Management für klinische Studien involviert. Die in der Kolping-Akademie erlernten Präsentationstechniken werden von meinen Vorgesetzten sehr geschätzt und haben mich definitiv beruflich weitergebracht. Daher bin ich sehr dankbar für die intensive Einarbeitung in Präsentationstechniken und die zahlreichen Kommunikationstrainings.


Generell haben es die Dozenten der Kolping-Akademie verstanden, dem diffusen Begriff ‚Management’ Konturen zu verleihen. Auf Fragestellungen wie beispielsweise „Was sind Kennzahlen?“, „Wie erstelle ich eine Bilanz“, „Was ist Qualitätsmanagement, und nach welchen Kriterien kann man es messen und bewerten?“, „Was ist Corporate Design, und wozu brauche ich das?“, „Was ist ein Prozess?“ kann ich heute eine Antwort geben. Hinzu kommt, dass ich mit Begriffe und Abkürzungen aus der Management-Sprache heute sicher umgehen kann.


„Ohne die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager hätte ich meinen derzeitigen Job nicht bekommen.“


Den Schritt, die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager bei der Kolping-Akademie Köln anzutreten, haben wir nie bereut. Seit September 2009 bin ich bei Bayer Health Care in unbefristeter Stellung als Medical Coder tätig und kodiere unerwünschte Ereignisse, Anamnesen und Begleitmedikationen aller von Bayer erstellten klinischen Studien sowie aller Pharmacovigilance Fälle, gemäß den internen Richtlinien und externen behördlichen Anforderungen . Ohne die Weiterbildung zum Gesundheitsmanager hätte man mich nie genommen. Meine Frau ist bis Januar 2011 noch im Mutterschutz, dann geht sie zunächst wieder in ihren Job als Studienkoordinatorin für Hämatoonkologie an die Uniklinik Köln zurück. Es wird sich also noch zeigen, welche beruflichen Türen ihr die Weiterbildung bei der Kolping-Akademie Köln noch öffnen wird – wobei wir da sehr zuversichtlich sind. Sicherlich würden wir uns wieder für einen Kurs bei der Kolping-Akademie Köln entscheiden, und zwar für ganz spezielle Module, die uns in unserer Karriereplanung gezielt weiterbringen.


Zur Person


Parisa Finke, gelernte Krankenschwester und Fachkrankenschwester für den Operationsdienst. Sie arbeitete zehn Jahre im Operationsdienst, danach weiter drei Jahre als Kodiererin für DRGs im Medizincontrolling der Uniklinik Köln. Heute ist sie Studienkoordinatorin im Bereich Hämatoonkologie im Studienzentrum der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln.
Jens Finke ist gelernter Krankenpfleger und arbeitete sechs Jahre im Operationsdienst, danach zwei weitere Jahre als Kodierer für DRGs im Medizincontrolling in der Uniklinik Köln. Heute arbeitet er für die Bayer Vital GmbH (Bayer Heatlthcare) in der Abteilung Global Medical Coding Operations