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Christian Löbner


Christian Löbner hat den Betriebswirt - Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen an der Kolping-Akademie in Köln abgeschlossen. Lesen Sie hier, warum er sich für diese Weiterbildung entschied, was sie ihm gebracht hat und welche Eindrücke er sammelte:

Ich arbeite bei der Alexianer Werkstätten GmbH in Köln-Rodenkirchen mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma…). Wir versuchen, ihnen durch intensive Betreuung und Rehabilitationsmaßnahmen wieder eine berufliche Perspektive zu geben. Im Idealfall vermitteln wir unsere Klienten auf den ersten Arbeitsmarkt. Doch unsere Werkstätten treten auch als Partner für Unternehmen auf. Beispiele für das Dienstleistungsangebot der Alexianer Werkstätten sind: Verpackung, Montage und Konfektionierung, Gärtnerei, digitale Archivierung und Hausmeisterdienste.

Aktuell bin ich als Gruppenleitung für den EDV Bereich der Einrichtung, den Berufsbildungsbereich und für den externen Kundenkontakt im EDV Bereich (Auftragsannahme, Akquise, Angebotserstellung und Auftragsplanung) zuständig.

Die Anforderungen an den Job haben in den letzten Jahren zugenommen

Ich hatte schon immer ein gewisses Interesse an betriebswirtschaftlichen Themen. Als ich dann in den letzten Jahren merkte, dass Marketing oder Kosten-Leistungsrechnen in meinem Bereich eine immer größere Rolle spielten, entschloss ich mich, nach einer entsprechenden Weiterbildung zu suchen. Zudem ist für mich ein lebenslanges Lernen selbstverständlich, um mich flexibel auf Veränderungen einstellen zu können.

Mein damaliger Vorgesetzter empfahl mir die Weiterbildung „Betriebswirt/-in - Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen“ bei der Kolping-Akademie in Köln. Vor einigen Jahren hatte der diese selbst erfolgreich absolviert. Neben dieser Referenz waren für mich außerdem die Qualität der Weiterbildung und die Vereinbarkeit mit Beruf und Familie ausschlaggebend. Heute kann ich sagen, dass beides gestimmt hat. Sicherlich muss der Partner oder die Familie den Entschluss zur Weiterbildung mittragen und eine gute Portion Selbstdisziplin sind auch erforderlich, aber der Aufwand ist für alle tragbar.

Mehr Selbstsicherheit durch mehr Wissen

Das während der Weiterbildung erworbene Wissen gibt mir im Arbeitsalltag mehr Sicherheit. Es fällt mir leichter, mich mit Kunden auf Augenhöhe zu bewegen. Im Laufe der Weiterbildung konnte man sehr viele neue Inhalte, Erfahrungen und Ideen sammeln. Die Lerninhalte waren gut abgestimmt und ein Praxistransfer war zu jeder Zeit gewährleistet. Bedingt durch unsere Abschlussarbeit hat sich gerade zum Schluss hin der Fokus doch sehr deutlich auf den Marketing Bereich verlagert, was ich als sehr positiv empfunden habe.

Die Abschlussarbeit in der Gruppe ist ein weiterer Aspekt, der mich persönlich sehr bereichert hat. Viele Ideen, Anregungen und Ansichten fließen zu einem Gesamtergebnis zusammen. Dies erfordert ein hohes Maß an Kommunikation, Antizipation und Abstimmung. Die Kursgröße war angenehm klein, sodass die Bedürfnisse jedes Teilnehmers gut berücksichtigt werden konnten.

Das Verhältnis innerhalb der Gruppe war von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt. Nicht nur der Unterrichtsstoff hat mich persönlich bereichert, sondern vor allen Dingen der Erfahrungsaustausch mit den anderen Kursteilnehmern. Knapp drei Jahre miteinander „die Schulbank zu drücken“ verbindet. Während der Weiterbildung lernt man viele neue Bereiche durch andere Teilnehmer kennen, teilt deren Erfahrungen und Wissen. Sowohl zwischenmenschlich als auch fachlich war und ist dies eine große Bereicherung.

Ein hoher Praxistransfer zeichnet die Weiterbildung aus

Der Praxisbezug ist in jedem Fall ein großer Vorteil dieser Weiterbildung. Die Dozenten nahmen immer wieder Bezug auf die Tätigkeitsfelder der Teilnehmer und würzten den Unterricht mit aktuellen Fallbeispielen. Sehr häufig kam ich aus dem Wochenende und konnte sehr zeitnah das erlernte Wissen umsetzen oder neue Ideen in meinen Job einbringen.

Abgesehen vom Wissenstransfer, lernte ich im Bereich des Selbstmanagements hinzu und weiß, meine Ressourcen besser einzuteilen.

Für den Arbeitsalltag fühle ich mich mit dem „Betriebswirt - Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen“ in der Tasche besser gewappnet. Ich traue mir nun auch zu, Neues bzw. Zusätzliches auszuprobieren.

Eine Bereicherung für mich persönlich und meine berufliche Zukunft

Der finanzielle und zeitliche Aufwand hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt. Die Kosten waren überschaubar, dafür wurde den Teilnehmern eine wirklich hohe Lernqualität geboten: Die Gruppen waren klein und die Dozenten alle gut ausgebildet, gut vorbereitet und praxiserfahren. Ich kann ich jedem Fall sagen, dass sich die Zeit an der Kolping-Akademie Köln gelohnt hat. Ich hatte Spaß am Lernen und denke schon über weitere Angebote nach: Der Controller würde mich reizen oder eine Weiterbildung im Bereich Fundraising.

Wenn ich gefragt werde, kann ich ruhigen Gewissens die Weiterbildung zum „Betriebswirt/-in - Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen (KA)“ weiter empfehlen!

» Fiona Jompertz